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2012 begann ich mit dem Aufbau des "Theaterarchivs Schwarze Dresden". Es dient der Dokumentation eines wertvollen und vielfältigen Teils des Kulturerbes meiner Heimatstadt: der Geschichte der kleinen und großen Bühnen des Volkstheaters. Nach vier Jahren Forschungsarbeit im Zusammenwirken mit dem Stadtarchiv Dresden, der Staatsoperette Dresden, vielen privaten Sammlern und Zeitzeugen und der erfolgreichen Veröffentlichung meines Buches „Metropole des Vergnügens – Musikalisches Volkstheater in Dresden von 1844 bis heute“ (Saxophon-Verlag 2016) ist es nun an der Zeit, das entstandene und in dieser Form bisher einmalige Theaterarchiv einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Auf dieser Website können Sie sich über das Archiv informieren und Rechercheanfragen stellen. Mein Projekt versteht sich als Privatinitiative zur Förderung der kulturellen Allgemeinbildung, einer bürgerschaftlichen Identität, zur Aufarbeitung und Präsentation der beeindruckenden Geschichte des Volkstheaters in Dresden und als Datenpool für Journalismus und Wissenschaft. Damit ist es gleichzeitig mein persönlicher Beitrag zur Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025.
Die vorhandenen und noch dazu kommenden Originaldokumente, Fotos, materiellen Zeugnisse und Zeitzeugenberichte des „Theaterarchivs Schwarze Dresden“ werden von mir als Kurator gesichtet, digitalisiert bzw. restauriert und als geordneter Bestand erhalten und digital zugänglich gemacht.
Viele theaterbegeisterte Dresdner haben Fotos, Zeitungsausschnitte, Programm- und Jahreshefte, Eintrittskarten oder persönliche Aufzeichnungen aufgehoben. Gastierende Künstler und Besucher der Stadt nahmen als Erinnerung Bilder, Programmhefte oder Zeitungen mit in die Welt, wo sie die Zeiten überdauerten und nicht – wie in Dresden 1945 – durch Kriegseinwirkung vernichtet wurden. All diese Zeugnisse können von den alten Theaterbauten, Erlebnissen mit Künstlern, über Eindrücke von Theaterabenden oder ihre eigene Tätigkeit auf und hinter den Bühnen Dresdens berichten. Ich möchte sie sichern, zusammenführen und der Nachwelt übermitteln. Meine Bitte an Sie: Bringen Sie sich und Ihre ganz persönlichen Archive mit ein.
Unterstützen Sie mein Projekt und schreiben Sie mit an der Geschichte des Volkstheaters in Dresden!
Nun wünsche ich Ihnen viel Freude und interessante Erkenntnisse bei Ihrer Zeitreise.

Herzlichst!

Ihr Andreas Schwarze